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Historie der Burmakatze

Die Burma zählt neben der Siam mit zu den bekanntesten älteren Katzenrassen und wird in dem ältestens Katzenbuch Smud Koi Pergament", welches zwischen 1350 bis 1750 entstanden ist, bechrieben. Sie wird in diesem alten burmesichen Schriftstück als Thong-Daeng" (übersetzt: Kupferkatze) oder auch als Supalak (übersetzt: gute Eigenschaft) bezeichnet. Sie galt als Glückkatze und der Besitz dieser Katze sollte alle gefährlichen Dinge vertreiben und alles Böse in Wohlwollen verwandeln. Sie wurden im alten Burma (heutiges Myanmar) von buddhistischen Mönchen in den Tempelanlagen gezüchtet. Sie galten als heilige Tiere und wurden nur auserwählten Personen verschenkt bzw. galten in den Herscherhäuser als königlilche Mitglieder. Ein pensionierte Schiffsarzt der US Navy und Katzenzüchter, Dr. J.C. Tompson, begann mit einer kleinen braune Kurzhaarkatze aus Rangoon (Hauptstadt Burma's) eine gezielte Zucht, um zu beweisen, dass es sich nicht um eine zu dunkel geratene Siamkaze sondern um eine neue Rasse handelte. Er nannte die Katze Wong Mau und verpaarte sie 1932 in San Francisco mit einem Siam--Kater Tai Mau. Die daraus resultierenen Jungtiere waren zum Teil typische Siamesen, ein anderer Teil glich jedoch der Mutter. Eine Rückkreuzung mit einem Sohn "Ven Yen Mau" mit Wong Mau brachten dann deutlich dunkelbraune Jungtiere, mit einem nur noch sehr leichten Kontrast an Ohren, Schwanz, Füßen und Gesicht. Dadurch wurde bewiesen, das Wong Mau ein Hybridin (heute Tonkanese) zwischen Siam und Burma war. Die Rasse wurde daher nach ihrem Herkunfstort Burma bezeichnet.1936 wurde die Burma offiziell bei der CFA in Amerika anerkannt In den Anfängen wurde aufgrund der geringen Anzahl der Zuchttiere auch immer wieder Siamesen eingekreuzt, dadurch wurde von 1947 bis 1953 der Rassestatuts wieder aberkannt. 1951 wurde in Amerika der erste Standard veröffentlicht, an dem sich 1954 auch der erste britische Standard orientierte. 1959 überarbeitet die amerikaische Cat Fancier den Standard in eine insgesamt wesentlich gedrungenere Katze mit einem runden Kopf, runden Augen und kleinen Ohren. Um diesen Typ zu erreichen, wurden schwarze American Shorthair -Tiere in die Burmazucht eingebracht. Dadurch trennten sich die züchterischen Wege zwischen amerikanischen und britischen Züchtern. Der mittlerweile in Europa und besonders in Deutschland vorzufindenden Typus ist eine gerundete, muskulöse Katze, die meist zwischen dem britischen und dem amerikanischen Typ liegt. In Amerika werden diese Tiere als European Burmese bezeichnet. Bis 1955 gab es die Burma nur in der Farbe braun (genetisch schwarz). Möglicherweise geriet die Farbe blau durch die anfängliche Verpaaung mit Siamesen in die Burma-Zucht. 1957 fiehlen dann die ersten chocolate-farbenen Burmesen, 1971 entstand aus Verpaarung zwischen braunen Burmesen mit dem blau-Faktor und dem chocolate-Faktor die ersten lilac-farbenen Burmesenkitten. Durch Einkreuzen von einem roten Hauskater, einem red-point Siam-Kater und einer Tortie-auf-Weiß-Hauskatze entstanden die ersten roten und cremefarbenen Burmesen. Creme und blue-tortie wurde 1971, rot 1972 und die brown-, chocolate- und lilac-tortie's wurden 1973 anerkannt. Zur Zeit werden die Burma's unter den zehn vorgenanten Farben ausgestellt. Weitere Fabrschläge, wie z.B. Tabbies werden unter der Rassenbezeichnung Asian oder Burmlla gezeigt.









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